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WIE ALLES BEGANN

Vor vielen vielen Semestern nahm mich ein späterer Revolutionär der Jura-Buchfront beseite. Und er sprach zu mir: "Tu es. Du schaffst das. Und ein kleiner Entertainer bist du auch." Zum Entertainerlob habe ich damals leidlich genickt, daran kann ich mich erinnern. Aber sonst? Worum ging es damals eigentlich? Es ging um etwas (für mich) ganz Neues, nämlich um die Durchführung semesterbegleitender Arbeitsgemeinschaften für die Fachschaft Jura der altehrwürdigen Universität zu Köln. Mit Angstschweiß (nicht nur auf der Stirn) begann ich also, Kurse im Bürgerlichen Recht, im Strafrecht und später auch im Öffentlichen Recht zu unterrichten. Es handelte sich hierbei um Arbeitsgemeinschaften zur Vorbereitung auf die so genannten "kleinen Scheine". Das Ganze basierte auf dem Gedanken, dass den Studierenden in Vorlesungen des Öfteren zwar viel erzählt wird, aber die Systematik der einzelnen Fachbereiche im Wesentlichen verschlossen bleibt. Ich selbst war davon mehr als einmal direkt betroffen. Und das hat mich fürchterlich geärgert! Aus der anfänglichen Angst vor der Unterrichtstätigkeit wurde schnell ein Vergnügen. Bald erstellte ich erste eigene Konzepte und vermittelte sie in den schon erwähnten Kursen.

 

WIE ALLES WEITERGING

In den nächsten Jahren erfolgte nach und nach eine Aktualisierung und Verbesserung der bestehenden Konzepte. Denn auch ich merkte recht bald, dass jedes System verbesserungsmöglich und -würdig ist. Weiterhin erklärte ich mich irgendwann dazu bereit, schon bestehende Klausurenkurse der Fachschaft Jura neu zu organisieren und Übungsklausuren zu erstellen. Dann erreichte mich der immer öfter von Student/inn/en geäußerte Wunsch, Konzepte bzw. Klausuren in Buchform zu veröffentlichen.

 

WIE ALLES ENDETE UND NEU BEGANN

Was dem juristischen Buchmarkt damals fehlte, waren Fall-Bücher, in denen einzelne Themenbereiche nochmals systematisch aufbereitet werden. Seit 1994 gibt es sie. Die Fälle. Im Fall-Fallag.